Datum/Uhrzeit: 12.03.2025 / Einlass 17:30 Uhr, Beginn 18:00 Uhr | Pöge-Haus
Verantwortlichkeit: Vorstand, E-Mail: vorstand-leipzig[at]die-naturfreunde-sachsen.de
Datum/Uhrzeit: 22.03.2025 / 14 Uhr
Ort/Treffpunkt: Tabaksmühle, Ecke Richard-Lehmannstrasse
mit dem Bus Linie 70 Haltestelle Tabaksmühle oder Straßenbahnlinie 15, Haltestelle: Völkerschlachtdenkmal
Verantwortlichkeit: Irene Gräber, E-Mail: irenegraeber[at]t-online.de
Datum/Uhrzeit: 31. März 2025 / 19:00 Uhr
Ort: Neues Schauspiel Leipzig, Lützner Straße 29
Mit Arkady Vubets (Antifaschistischer Aktivist, Russland), Jerko Bakotin (Journalist Novosti, Kroatien), Jan (Aktivist bei iniciativa Společně proti rasismu a fašismu, Tschechien) und Anna (Aktivistin bei Szikra Mozgalom, Ungarn); Moderation: Anika Taschke (Referentin Neonazismus, Rosa-Luxemburg-Stiftung)
Eine Veranstaltung der Naturfreundejugend Leipzig, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen.
Von Trump bis Milei, von Netanjahu bis Meloni: Die radikale Rechte ist weltweit auf dem Vormarsch, übernimmt Parlamente, Regierungen und Diskurshoheiten und dominiert teilweise auch die Straßen. Deutschland stellt hier keine Ausnahme dar. Die historische Abstimmung zur Migrationspolitik im Bundestag mit Stimmen der AfD hat gezeigt: in den letzten Jahren hat sich nicht nur der politische Diskurs massiv nach rechts verschoben, sondern auch die politische Praxis. Die einzigen, die davon profitieren, sind die rechten Kräfte im Land, allen voran die AfD.
Ein Blick in andere Länder zeigt, was auch hier passieren kann, wenn wir auf diese Entwicklungen keine Antworten finden: Dort, wo die radikale Rechte die Macht übernimmt, werden hart erkämpfte Rechte im Handumdrehen beschnitten oder abgeschafft, die demokratischen Grundprinzipien sind vielerorts in Gefahr. Der oftmals schon schwache gesellschaftliche Zusammenhalt wird durch massiven Sozialabbau und eine aktiv betriebene Polarisierung nachhaltig geschwächt. Angst und Hass werden geschürt, so dass eine «ordnende Kraft» sich für viele als einzige Lösung darstellt.
Die Erfolge der Rechten scheinen alternativlos. Während die wirtschaftlichen Eliten und politische Kräfte aus dem Mitte-Rechts-Lager ohne Bedenken mit der radikalen Rechten paktieren und ihr so erst den Zugang zu Entscheidungspositionen ermöglichen, stehen Progressive und Linke dieser Entwicklung scheinbar machtlos gegenüber.
Aber es regt sich Widerstand – in den Parlamenten, Gerichten, auf den Straßen – und es gibt auch Erfolgsgeschichten. Welche Handlungsmöglichkeiten haben wir, die (internationale) Linke, inmitten von Shrinking Spaces und Polarisierung, wie schaffen wir es, der Rechtsentwicklung entschlossen entgegenzutreten und gleichzeitig darüber hinauszudenken und lebbare Utopien zu schaffen? Und wie kommen wir wieder zu positiven Zukunftserzählungen, die gegen die Angst in den Köpfen ankämpfen und die Emotionen der Menschen ansprechen, ihnen Mut machen und sie mobilisieren? Diese und weitere Fragen wollen wir mit Gästen aus Ost- und Südosteuropa gemeinsam diskutieren. Der Fokus liegt dabei auf antifaschistischer Arbeit und ihren Erfolgsbedingungen.
Die Veranstaltung findet im Nachgang der Konferenz „Good Night Far Right. Strategien gegen rechts“ (27.-30.03. Berlin) statt. Bei der Konferenz mit internationalen Gästen soll über antifaschistische (Gegen-)Strategien gesprochen und sich ausgetauscht werden.
In Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Stiftung: Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V.
Datum/Uhrzeit: 02.04.2025 / 9:30 Uhr
Ort/Treffpunkt: Straßenbahnhof Paunsdorf (Linie 7 und 8)
Kurze Beschreibung: Paunsdorf - Taucha - MiMo-Wald Thekla, 14 km; Verpflegung aus dem Rucksack
Verantwortlichkeit: Norbert Fechner, E-Mail: fechneno[at]gmail.com
Datum/Uhrzeit: 12.04.2025 / 11 Uhr
Ort/Treffpunkt: Lene-Voigt-Park, Tauschbox "Lenes Tauscho"
Am 18. April 1945 wurde Leipzig von amerikanischen Truppen befreit.
Wenige Tage vor der Befreiung ermordeten Faschisten am 12. April 1945 in Lindenthal 53 Menschen.
Sie waren größtenteils im Leipziger Polizeigefängnis inhaftiert und stammten aus der Sowjetunion, der Tschechoslowakei, Polen, Frankreich, den Vereinigten Staaten und dem deutschen Reich. Der
Großteil von ihnen war in Leipzig zur Zwangsarbeit eingesetzt und wegen kleinerer Verstöße inhaftiert worden.
Unter den deutschen Ermordeten befanden sich die Widerstandskämpfer:innen Dr. Margarete Bothe, Alfred Kästner und Paul Küstner.
Mit mehreren Zwischenstopps fahren wir über ca. 20 km gemeinsam nach Lindenthal und nehmen dabei auch aktuelle rechte Aktivitäten in den den Blick.
Verantwortlichkeit: Natufreundejugend, E-Mail: leipzig[at]naturfreundejugend.de
Datum/Uhrzeit: 16.04.2025 / 09.00 Uhr
Treffpunkt: Haltestelle Stallbaumstraße Tram Linie 4
Wanderstrecke: Rosental, Möckernsche Halde, Papitzer Lachen bis Altscherbitz (16 km)
Verantwortlichkeit: Norbert Fechner, E-Mail: fechneno[at]gmail.com
Datum/Uhrzeit: 22.04.2025 / 17 Uhr
Ort: FraKu, Windscheidstr. 51
Was bedeutet es, eine Frau zu sein und eine Behinderung zu haben? Frauen kämpfen für ihre Rechte. Menschen mit Behinderung kämpfen für ihre Rechte. Doch Frauen mit Behinderung erleben oft doppelte Benachteiligung. Sie haben weniger Zugang zu Bildung und Arbeit und sind häufiger von Gewalt betroffen. Oft werden sie nicht gehört. In feministischen Bewegungen ist Selbstbestimmung ein wichtiges Ziel. Jede Frau soll selbst über ihr Leben entscheiden können. Doch was, wenn jemand Unterstützung braucht? Wird Unabhängigkeit manchmal überbetont? Brauchen wir nicht alle Hilfe von anderen?
In dieser Veranstaltung sprechen wir darüber, wie wir Benachteiligung und Bevormundung abbauen und füreinander da sein können.
Wie können feministische Räume so gestaltet werden, dass sie wirklich für alle offen sind?
Gegen welche Ungerechtigkeiten müssen wir kämpfen? Was wollen wir gemeinsam erreichen? Lasst uns zusammen nach Antworten suchen. Offen für alle FLINTA (d.h. Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, transgeschlechtliche und agender Personen), mit und ohne Behinderung.
ERIKA KREBEL ist aktiv bei Naturfreundejugend Leipzig, studiert Soziale Arbeit und arbeitet seit Jahren mit Menschen, die behindert werden und ärgert sich mit ihnen gemeinsam darüber.
Eintritt: frei
Verantwortlichkeit: Naturfreundejugend, E-Mail: leipzig[at]naturfreundejugend.de
Datum: 25. April 2025 / 19:00 Uhr
Ort: Cineding, Karl-Heine-Str. 83, Leipzig
Dokumentarfilm (2023, 96 Minuten, OmeU)
Eine Veranstaltung des AK „JUtopia“ der Naturfreundejugend Leipzig und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen.
El Shatt in Ägypten, mitten in der Wüste, war Zufluchtsort und Projektion zugleich. Hier entstand 1944 aufgrund eines Deals der von Tito angeführten jugoslawischen Partisanen mit britischen Alliierten nicht nur ein Geflüchtetenlager für die Angehörigen der antifaschistischen Kämpfer*innen aus der Region Dalmatien. Hier entstand gleichzeitig auch ein Modell: für die spätere Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien – einen Staat, der sein Gründungsnarrativ auf den Volksbefreiungskampf gegen den Faschismus bauen und die in Kollektiven organisierte Selbstverwaltung zum gesellschaftlichen Ideal erklären würde.
Regisseur Ivan Ramljak gewährt uns einen vielschichtigen Einblick in diese längst vergessene, in der Realität durchbuchstabierte kommunistische Ur-Geschichte. Nach akribischer Recherche kombiniert er Hunderte historischer Fotografien und einige (wenige) Filmaufnahmen mit Zeitzeug*innen-Interviews. Die lebhaften Stimmen derer, die in jenen Tagen Kinder waren und heute oft über 80 sind, erzählen aus dem Off: von Überlebenskampf, Solidarität und gelebter Ideologie, von einem Alltag also, zu dem selbstorganisierte Schulen, Werkstätten, Großküchen, sogar eine Zeitung gehörten. Augenzwinkernd nimmt Ramljak den Geschichtsfaden auf und stellt seinem gekonnt geordneten Archivmaterial inszenierte Szenen mit Ensemblemitgliedern eines Theaters zur Seite, das damals in El Shatt gegründet wurde.
Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Smrt fašizmu! Widerstand und Utopie im ehemaligen Jugoslawien“ des AK „JUtopia“ der Naturfreundejugend Leipzig.
In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung: Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V.
Verantwortlichkeit: Natufreundejugend, E-Mail: leipzig[at]naturfreundejugend.de
Datum/Uhrzeit: 26.04.2025 / 08:45 Uhr (Abfahrt 09:09 Uhr)
Ort/Treffpunkt: Leipzig-Hbf., Osthalle
Jena-Zwätzen - Kunitzburg - Golmsdorf - Porstendorf, 14 km; 300 Hm; Verpflegung aus dem Rucksack, am Ende Imbiss oder Getränk möglich
Verantwortlichkeit: Norbert Fechner, E-Mail: fechneno[at]gmail.com
Ort/Treffpunkt: nach Anmeldung
Die Naturfreundejugend Leipzig unternimmt am 26. April 2025 eine Städtefahrt nach Hoyerswerda, um sich mit Geschichte und Architektur der Stadt auseinanderzusetzen. Gemeinsam mit der Stadtplanerin Dorit Baumeister wollen wir herausfinden, wie der Braunkohleabbau die Region bis heute prägt, nach welchen Annahmen Hoyerswerda als sozialistische Planstadt konzipiert wurde und welche Herausforderungen der politische Umbruch 1989/90 mit sich brachte. Nicht zuletzt wollen wir uns auch damit beschäftigen, weshalb Hoyerswerda neben Rostock-Lichtenhagen zum Symbol des wiedererstarkten Neonazismus in Deutschland wurde. Anmeldung unter leipzig[at]naturfreundejugend.de
Verantwortlichkeit: Naturfreundejugend, E-Mail: leipzig[at]naturfreundejugend.de
Datum/Uhrzeit: 04.05.2025 / 11 Uhr
Ort/Treffpunkt: Riebeckstraße 63
Der Verein Riebeckstraße 63 wird uns einen historischen Rundgang auf dem Gelände der ehemaligen Städtischen Arbeitsanstalt geben. Dieser informiert über die knapp 130-jährige Geschichte des
Komplexes Riebeckstraße 63 in Leipzig, die vor allem von Ausgrenzung, Verwahrung und Disziplinierung gesellschaftlichen Außenseitertums geprägt ist.
Im Mittelpunkt des Rundgangs stehen die Brüche und die Kontinuitäten des Gebäudekomplexes in Bezug auf Themen wie Arbeit, Sexualität und Devianz. Besonders der Alltag von Betroffenen wird anhand
biografischer Beispiele veranschaulicht.
Verantwortlichkeit: Natufreundejugend, E-Mail: leipzig[at]naturfreundejugend.de
Datum/Uhrzeit: 10.05.2025 / 07.30 Uhr (Abfahrt: 08.00 Uhr)
Ort/Treffpunkt: Leipzig-Hbf., Osthalle
Kurze Beschreibung: Wehlen - Uttewalder Felsentor - Schwedenlöcher - Bastei - Rathen 13,5 km: 380 od. 330 Hm; Verpflegung aus dem Rucksack, am Ende Imbiss oder Getränk möglich; Bitte mit Anmeldung, max.25 Personen
Verantwortlichkeit: Norbert Fechner, E-Mail: fechneno[at]gmail.com
Datum/Uhrzeit: 22.05.2025 / 14.00 Uhr
Ort/Treffpunkt: 13.45 Uhr vor dem Haus, Talstraße 10
Verantwortlichkeit: Marion Fechner, E-Mail: rinova.fechner[at]web.de
Datum/Uhrzeit: 28.05.2025 / 09.35 Uhr
Ort/Treffpunkt: Straßenbahn-Haltestelle Stahmelner Allee Linie 11
Kurze Beschreibung: Stahmeln/Lützschena - Bienitz - Rückmarsdorf - Miltitz 13 km; Verpflegung aus dem Rucksack
Verantwortlichkeit: Norbert Fechner, E-Mail: fechneno[at]gmail.com
Datum/Uhrzeit: 19.06.2025 / 15.30 Uhr (Dauer ca. 1,5 h)
Ort/Treffpunkt: Leipzig, Ritterstraße 12
Verantwortlichkeit: Marion Fechner, E-Mail: Rinova.Fechner[at]web.de
Datum/Uhrzeit: 26.06.2025 / 09.45 Uhr
Ort/Treffpunkt: Straßenbahn-Endstelle Linie 3 Knautkleeberg (Bahnhof)
Kurze Beschreibung: Knauthain - Cospudener See - Markkleeberg AGRA Dölitz 13 km; Verpflegung aus dem Rucksack
Verantwortlichkeit: Norbert Fechner, E-Mail: fechneno[at]gmail.com
Datum/Uhrzeit: 04.10.2025 / 07.30 Uhr (Abfahrt: 08.00 Uhr)
Ort/Treffpunkt: Leipzig-Hbf., Osthalle
Kurze Beschreibung: Rathen - Polenztal - Hockstein - Schwedenlöcher - Rathen 14 km 380 Hm; Verpflegung aus dem Rucksack, am Ende Imbiss oder Getränk möglich Bitte mit Anmeldung, max. 25 Personen
Verantwortlichkeit: Norbert Fechner, E-Mail: fechneno[at]gmail.com
Datum/Uhrzeit: 15.11.2025, 09.00 Uhr bis ca. 13.00 Uhr
Ort/Treffpunkt: Naturfreundehaus Grethen
Kurze Beschreibung: Arbeitseinsatz (mit Mittagsversorgung)